Hausbaukosten 2022

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Was kostet ein Neubau im Jahr 2022? In diesem Blog Artikel zeige ich die Baukosten von unserem Hausbau mit Massivhaus Mittelrhein. Transparent, Ehrlich und nicht geschönt. Eine Erweiterung zu unserem Baublog und Bautagebuch. Vielleicht hilft es euch ja bei eurem Weg ins Eigenheim. 

   Im Juli 2021 starteten wir unser Bauprojekt mit einer Kostenschätzung von 729.398,00 €. Etwas über ein Jahr später hat der Bau begonnen und es wird Zeit für einen Kassensturz Im Zeitraum bis zum 01.08.22 kommen wir auf Mehrkosten von fast 54.000€

Kostenübersicht_August_22.JPG

Kaufnebenkosten (+1.077,51€)

Ein einfacher Denkfehler. In den Inseraten werden die Gebühren für Notar und Makler mit guten Richtwerten angegeben. Jedoch beziehen sich die Werte natürlich nur auf das inserierte Grundstück, was für Steuern, Makler & Notar natürlich auch stimmt. Die Grundschuldgebühr wiederum berechnet sich jedoch aus der eigentlichen Grundschuld, also Grundstück plus aller Bau und Baunebenkosten abzüglich des Eigenkapitals. Haben wir nicht bedacht. Somit haben wir in anstelle der geplanten 4.980,00€ für Notar und Grundbuchamt doch 6.057,51€ bezahlt. Ein Aufpreis von 1.077,51€.

Anträge (+2804,50€)

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wieso, aber diesen Punkt hatten wir gar nicht eingerechnet. Auch mal eben 2.804,50€. So ist beispielsweise die Erstellung des Bauantrages Bestandteil unseres Hausangebots, die Prüfung des Antrags lässt sich das Bauamt aber natürlich mit 1.117€ bezahlen. Ähnlich sieht es für die Bohrung unserer Erdwärmepumpe aus. Die Bohrung wird von Massivhaus Mittelrhein übernommen, die Prüfung des Antrags kostet aber 200€. Zu guter Letzt brauchen wir noch die "Bescheinigung nach Fertigstellung" von einem Energieeffizienzberater. Diese ist Pflicht für unser KFW 55 Haus. Hier haben wir ein unerwartet preiswertes Angebot von 1.500€ erhalten.

 

Aktuelle Blogeinträge von WirBauenEinHaus.Info

​Garage (+2.500€)

Für die geplante 6X6m Garage haben wir zur Erstschätzung 15.000€ angenommen. Wir haben nun mehrere Fertiggaragen Hersteller angefragt und der Preis wird wohl eher bei 17.500€ liegen. 

 

Haus Zusatzausstattung​ (+ 13.500)

Dieser Punkt ist hochgradig individuell. Dennoch berichten wir hier von unseren Erfahrungen. Bei Massivhaus Mittelrhein erhält man zu Anfang ein Festpreisangebot basierend auf der Bauleistungsbeschreibung. und den Zusätzen, die man im Angebot im Vorfeld eingekauft hat. Im Laufe der Bauphasen, insbesondere bei der Entwurfsplanung Ausführungsplanung oder der Bemusterung entscheidet man sich um. Man nimmt zusätzliche Punkte auf und streicht andere Weg. Manchmal werden aber wegen der statischen Berechnung oder Vorgaben der Gemeinde ein paar Punkte vorgegeben, welche anders gebaut werden müssen. Diese Änderungen führen zu Änderungsverträgen. Basierend auf dem Ursprungsangebot werden einem die Änderungen angeboten und man kann diese dazu bestellen. Zur Zeit haben wir 4 Änderungsverträge unterschrieben. Die Hausbaukosten sind somit nun auf ca. 373.000€ gestiegen. Wir sind mit ca. 348.500€ + 10.000€ Puffer für die Bemusterung gestartet. Wir haben daher mehr kosten von ca. 13.500€ Dies sind aber keine Preiserhöhungen, sondern ein veränderter Bauumfang und extra Ausstattungen. Dem entsprechend kosten diese natürlich auch. Dies gibt es natürlich auch anders rum. Wenn man Elemente streicht, erhält man hierfür eine Gutschrift. 

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​Garage (+2.500€)

Für die geplante 6X6m Garage haben wir zur Erstschätzung 15.000€ angenommen. Wir haben nun mehrere Fertiggaragen Hersteller angefragt und der Preis wird wohl eher bei 17.500€ liegen. 

 

Haus Zusatzausstattung​ (+ 13.500)

Dieser Punkt ist hochgradig individuell. Dennoch berichten wir hier von unseren Erfahrungen. Bei Massivhaus Mittelrhein erhält man zu Anfang ein Festpreisangebot basierend auf der Bauleistungsbeschreibung. und den Zusätzen, die man im Angebot im Vorfeld eingekauft hat. Im Laufe der Bauphasen, insbesondere bei der Entwurfsplanung Ausführungsplanung oder der Bemusterung entscheidet man sich um. Man nimmt zusätzliche Punkte auf und streicht andere Weg. Manchmal werden aber wegen der statischen Berechnung oder Vorgaben der Gemeinde ein paar Punkte vorgegeben, welche anders gebaut werden müssen. Diese Änderungen führen zu Änderungsverträgen. Basierend auf dem Ursprungsangebot werden einem die Änderungen angeboten und man kann diese dazu bestellen. Zur Zeit haben wir 4 Änderungsverträge unterschrieben. Die Hausbaukosten sind somit nun auf ca. 373.000€ gestiegen. Wir sind mit ca. 348.500€ + 10.000€ Puffer für die Bemusterung gestartet. Wir haben daher mehr kosten von ca. 13.500€ Dies sind aber keine Preiserhöhungen, sondern ein veränderter Bauumfang und extra Ausstattungen. Dem entsprechend kosten diese natürlich auch. Dies gibt es natürlich auch anders rum. Wenn man Elemente streicht, erhält man hierfür eine Gutschrift. 

 

Ich werde die Änderungsverträge demnächst in einem eigenen Blog Artikel beschreiben, die Hauptkostentreiber sind jedoch

  • Farbiger Außenputz

  • Zusätzliche Glasschiebetür

  • Zusätzliches Fenster im Treppenhaus

  • Haustür mit elektrischen Schloss und Fingerprint Sensor

  • Aufbemusterung der Wohnungstüren

Erdarbeiten (+36.000€)

Bei den Erdarbeiten sind wir leider deutlich über Plan. Dies hat 2 Hauptgründe. Hanglage und viel Anbaufläche. Durch die Hanglage liegt unsere Erdgeschoss mehr als 1m unter der Kanalisation. Daher muss ein teures Hebesystem inklusiven Revisionsschacht eingebaut werden (ca. 10.000€). Zusätzlich haben wir mit der geplanten 6x6m Garage, dem 7x7m Carport und der großzügigen Terrasse sehr viel Erde aufzuschütten, da wir alles auf Hausniveau angleichen ließen. Es musst also sehr viel Erde transportiert werden.  Weiterhin haben wir uns zusätzlich eine Zisterne gegönnt.  Aus unseren geplanten 20.000€ + 10.000€ für die Hausanschlüsse wurden eher 56.000€ + Hausanschlüsse. Ein Aufpreise von ca. 36.000€. 

​Vermesser (-1.500€)

Es gibt aber auch manchmal gute Nachrichten, Für unseren Vermesser planten wir 4.500€ ein. Jedoch kommen wir hier mit 3.000€ aus. Eine Ersparnis von 1.500€.