• Michael Müller

Beauftragung des Vermessers




Mit der Unterschrift beim Notar ist so weit alles Safe. Es dauert zwar noch einige Wochen, bis wir offiziell der Eigentümer des Grundstücks sind, aber im Notarvertrag ist eine Vollmacht über das Grundstück enthalten, so dass wir von nun an schon mit den nächsten Schritten anfangen können. Auf dem Weg ins Eigenheim brauchen wir für unseren Neubau nun einen Lageplan von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur. Findet eigentlich noch jemand unser Beamtendeutsch so witzig?


Öffentlich bestellter Vermesser?

Nun ja, wir können offen und ehrlich sagen, dass wir keine Ahnung hatten, wer ein öffentlich Bestellter ist und was er genau macht. Klar, irgendwas vermessen. Kurzes googlen ergab, dass ein Lageplan von einem öffentlich bestellten Vermesser sowieso für den Bauantrag Pflicht ist. Auch für die spätere Entwurfsplanung ist dies die Arbeitsgrundlage. Und ja, es macht auch definitiv Sinn auf genauen Angaben zu Arbeiten.


Aufgaben des Vermessers

Im Laufe des Projektes wird der Vermesser*in auch mehrere Aufgaben haben. Wir haben uns daher direkt die 3 notwendigen Punkte anbieten lassen. Man kann aber natürlich auch alles einzeln beauftragen, sobald man es braucht. Da 3 Einzelbeauftragungen aber mehr Aufwand sind, haben wir das Komplettpaket gebucht.


Erstellung eines Lageplans für den Bauantrag
Aufstellung einen Schnurrgerüst (Bei Beginn der Tiefbauarbeiten)
Einmessung des Gebäudes (nach bzw. während Bauabschluss)

Angebot einholen

Wir haben 3 Vermessungsbüros angefragt. Im groben sahen die Angebote wie folgt aus.

Angebot des öffentlich bestellten Vermessers

Wir haben die Angebote kurz von Massivhaus Mittelrhein checken lassen, um sicherzugehen, dass es preislich passt und alle notwendigen Services enthalten sind. Wir sind insgesamt sogar unter unseren geplanten Kosten von 4.500€ geblieben. Etwas gespart. Das kann gerne öfters passieren :D


Der Vermesser*in braucht ca. 1nen Monat, um die Vermessung durchzuführen und einen Lageplan zu erstellen. Zusätzlich brauchten wir 2 Wochen, um die Angebote einzuholen und und zu beauftragen. Es vergingen also in Summe 6 Wochen. Wir hätten hier die ersten 2 Wochen sparen können, wenn wir uns mit dem Thema früher beschäftigt hätten. So heißt es für uns nun erstmal warten.


Der Lageplan

Am 26. August haben wir den Lageplan erhalten. Als PDF für uns und im DXF Format für den/die Architekt*in. Im groben sieht so ein Plan aber auch so aus, wie man ihn sich vorstellt. Der Plan zeigt unser Grundstück, konkret unser Flurstück. Alle paar Meter wurde ein Messpunkt gesetzt, gemessen und protokolliert.


Wir können nun erkennen, dass unser Grundstück ein leichtes Gefälle hat. Dies muss natürlich bei der Planung des Hauses berücksichtigt werden. Je nachdem wie wir das Haus stellen, müssen wir damit rechnen, dass wir zwischen 20cm und am Ende des Hauses um grob 1m auffüllen müssen. Zusätzlich sind alle Bäume und die Kanalisation eingezeichnet. Die Nachbargebäude sind ebenfalls zu sehen (habe ich aber aus Datenschutzgründen herauskaschiert).


Diese Daten haben wir direkt an Massivhaus Mittelrhein weitergleitet. Nun ist Massivhaus Mittelrhein am Zug und kann mit der Entwurfsplanung beginnen. Hierzu wird das Architekten*innen Team einen Entwurf erstellen. Hierbei wird das Haus basierend auf den Informationen des Lageplans geplant und positioniert.



Lageplan des Vermessers
Lageplan des öffentlich bestellten Vermessers



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