• Michael Müller

3 Hausangebote, aber wie entscheiden?

Uns liegen 3 Hausangbeote vor. Alle Angebote recht ähnlich.

  • "Einzugsfertig"

  • Bau ab Bodenplatte

  • Mindestens KFW 55

  • Ca. 150 qm Wohnfläche

  • Heizungen über Geothermie / Wärmepumpe

  • Ähnlich viele Fensterfronten (Schiebetüren, bodentiefe Fenster)

Alle 3 Angebote kann man als Generalunternehmervertrag mit Festpreisgarantie verstehen. Dies bedeutet, dass für alle Leistungen der Hausbauer zuständig und später in der Haftung und Garantie steht. Welche Leistungen genau enthalten ist, wird in einer Bauleistungsbeschreibung genau beschrieben. Hier sind natürlich im Detail zwischen den Hausbaufirmen auch ein paar Unterschiede.


Während Weberhaus und Schwabenhaus Fertighäuser bauen, erstellt Massivhaus Mittelrhein Massivhäuser. Die 3 Angebote liegen zwischen 365.000€ und 390.000€. Während Fertighäuser den Rohbau in wenigen Tagen fertigstellen, muss man aber mit 18 - 24 Monaten Vorlaufzeit rechnen. Zusätzlich kommt natürlich noch der Innenausbau.

Bei Massivhaus Mittelrhein rechnen wir mit einer reinen Bauzeit von ca. 7 Monaten. Irgendwie enttäuschend, der große Vorteil der schnellen Bauzeit von Fertighäusern verpufft bei der langen Wartezeit vollständig.


Insgesamt ist Massivhaus Mittelrhein, unter den 3 Angeboten, bei ähnlichem Ausstattungsniveau der preiswerteste, zugleich aber auch der schnellste Anbieter, Zusätzlich hat ein Massivhaus noch den Vorteil, dass es im Vergleich zum Fertighaus als wertbeständiger und langlebiger gilt. Die Entscheidung ist uns so zum Glück einfach gefallen. Auch wenn die Fertighäuser hier in den letzten Jahren aufgeholt haben.


Rückblickend hätten aber auch niemals damit gerechnet, dass ein massiv gebautes Haus schneller und billiger als ein Fertighaus sein kann. Hier spielt aber wohl der Bauboom der letzten Jahre als auch der stark gestiegene Holzpreis, welcher besonders Fertighaushersteller betrifft, eine Rolle. So zumindest unsere Erklärung. Aber uns soll es nun auch egal sein. Wir sind froh auch bei einem Massivhaushersteller angefragt zu haben.


Wir können euch nur empfehlen, beide Varianten zu vergleichen und anzufragen. Man bekommt auf jeden Fall viel Inspiration und Informationen.

Wieso eigentlich Massivhaus Mittelrhein?

Eigentlich hatten wir Massivhäuser nicht mehr auf dem Schirm bzw. ausgeschlossen. Wir dachten sie sind teurer und brauchen bis zum Einzug länger als Fertighäuser. Zusätzlich benötigten wir das Angebot ja sehr kurzfristig.


Auf dem Weg zum Beratungsgespräch hatten wir eigentlich schon ausgeschlossen, dass der Termin überhaupt sinnvoll ist. Bei Massivhaus Mittelrhein haben wir letztendlich nur angefragt, weil wir schon seit vielen Jahren in Kontakt waren und es als unfair empfanden, nicht das Gespräch zu suchen.


Ungefähr 2017 starteten wir mit dem Thema Hausbau. Zu der Zeit haben wir mit vielen Anbietern Vorgespräche geführt, ohne zu wissen, ob wir jemals ein passendes Grundstück finden würden. Massivhaus Mittelrhein hat uns beraten, Grundstücke gezeigt und gemeinsam mit uns Abbruchobjekte besichtigt. All dies unentgeltlich. Vor allem wurden wir in der Zeit niemals zu einem Vertrag oder einer Unterschrift in irgendeiner Form gedrängt. Viele andere Hausbauer verlangen nach dem 2. Treffen die Unterschrift unter einem Vorvertrag oder ähnlichem. Für mich ein absolutes "No Go". Das Vertrauen zu Massivhaus hat sich so über die Jahre entwickelt. Aus diesem Grund suchten wir erneut das Gespräch.


Dieses Mal schließen wir den Artikel mit einer kleinen Anekdote. Wir sind nicht gläubig oder ähnliches. Beim Beratungsgespräch holte unser Ansprechpartner sein Notizbuch heraus. Auf der ersten Seite des Buches waren seine Notizen über unser gemeinsames Erstgespräch von vor 4 Jahren. Irgendwie ein schönes Zeichen, um ein solches Projekt zu starten.

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