• Michael Müller

Finanzplanung, Bankzusagen und Kostenplan


Egal ob Fertighaus, Massivhaus, Neubau oder Bestandsobjekt. Eine solide Finanzplanung ist unerlässlich. Bei uns steht nun das Grundstück fest und das Hausbauangebot von Massivhaus Mittelrhein liegt vor. Der nächste Schritt zum Eigenheim ist die Finanzplanung. Von unserer 14-tägigen Grundstückreservierung gingen schon 10 Tage für die Hausangebotserstellung drauf. Natürlich haben wir uns schon währenddessen bei verschiedenen Banken vorgestellt und unserem Fall bekannt gemacht. Ganz wichtig ist es natürlich, alle notwendigen Dokumente bereit zu haben, um später keine wertvolle Zeit zu verlieren. Mit dem Hausangebot lag uns nun das letzte notwendige Dokument vor.


Kreditzusage: Erst unverbindlich, dann verbindlich

Wir wollen zuerst eine Einschätzung der Bank, ob die Finanzierung prinzipiell möglich ist. Dies ist nur für unsere eigene Planung und hat rechtlich keine Relevanz. Wenn der Bankberater jedoch sagt, dass es "gut aussieht", können wir der Maklerin zusagen. Die Maklerin beauftragt ab diesen Zeitpunkt in unserem Namen den Vertragsentwurf beim Notar und somit entstehen auch die ersten Kosten. Der Notar wird sein Geld natürlich

immer einfordern, auch wenn kein Kauf zu Stande kommt. Daher sollte man zumindest ein gutes Gefühl und eine erste Einschätzung der Bank haben. Von der Beauftragung des Vertragsentwurf bis zum eigentlichen Notartermin werden grob 4 weitere Wochen vergehen. Genügend Zeit die Finanzierung festzuzurren. Zum Notartermin wollen wir die verbindliche schriftliche Zusage der Bank haben, da mit der Unterschrift beim Notar der Kauf besiegelt wird und der Weg zurück von dort an sehr teuer wird.


Wieviel Geld brauchen wir eigentlich?

Das ist die magische Preisfrage. Leider kann man nicht jeden Punkt zu Anfang des Projektes genau wissen. Es bleibt einem nichts anderes übrig als auf Annahmen zu planen. Man sollte aber möglichst keinen Punkt vergessen und hoffen, dass sich die Schätzungen am Ende gegenseitig zumindest ausgleichen. Beantragt man zu wenig Kredit, muss nachfinanziert werden. Beantragt man zu viel Kredit, zahlt man mehr Zinsen als notwendig. Dennoch ist etwas zu viel wohl deutlich besser als zu wenig.


Preis Kalkulation

Dies Kosten für das Grundstück und das Haus stehen fest. Aber weitere Kostenblöcke müssen eingeplant werden. Nach unserem jetzigen Kenntnisstand planen wir mit knapp 730.000€ (Puh, die Summe finde ich noch immer krass, aber man gewöhnt sich irgendwann dran). Mit unserem Eigenkapital werden wir die Kaufnebenkosten sowie die Einrichtung für den Erstbezug und den Garten abdecken. Der Kredit ist daher bei uns nicht über die volle Summe. Der Block "Baunebenkosten" kann nur geschätzt werden und hier steckt das größte Risiko. Der Tiefbauer weiß aber erst was zu tun ist, wenn das Bodengutachten erstellt wurde... Oder die Pflaster Arbeiten können erst abgeschätzt werden, wenn das Haus geplant ist und man die Zuwege und Zufahrten bestimmen kann.


Wir werden erst in den nächsten 1-2 Jahren wissen, ob wir alles bedacht haben, oder irgendwo vollständig aus dem Ruder gelaufen sind, Ich werde aber die ständig aktualisierte Kalkulation im Blog auf einer eigenen Seite hinterlegen, damit man als Orientierung drauf schauen kann. Dennoch nochmal erwähnt. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, Korrektheit oder gar Gewähr!


Aktualisierte Tabelle von 05.02.22: Links geplant, rechts real.

Kostenplanung stand 06.02.22







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